Elektrisch unterwegs.

Der Praxistest im Alltag. Wo liegen die Vorteile und was klappt noch so überhaupt gar nicht in der Elektrowelt?

12 Fragen an einen Elektro-Fahrer

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Erfahrungen im Alltag:

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Drei E-Autos im Vergleich!



Kandidat 1: VW ID3 Pro S 2021

 

  • Grundpreis: 42.460 €
  • Leistung: 150 kW / 204 PS
  • Gewicht: 1935 kg
  • Reichweite: 555 km


Kandidat 2: Tesla Model 3 Long Range 2021


  • Grundpreis: 52.980 €
  • Leistung: 324 kW / 440 PS
  • Gewicht: 1801 kg
  • Reichweite: 614 km

 

Kandidat 3: Mercedes-Benz EQS 580 4MATIC 2021


  • Grundpreis: 135.529 €
  • Leistung: 385 kW / 524 PS
  • Gewicht: 2585 kg
  • Reichweite: 780 km

Versuchsaufbau

Diese drei Kandidaten haben wir ins Rennen geschickt:

Zunächst die zwei Platzhirsche Tesla Model 3 und VW ID3, die aktuell am meist verkauften E-Autos am deutschen Markt. Die Reichweit und Entwicklung wird sich ständig verändern, daher ist dies der Stand 2021. In 5-10 Jahren werden wir über diese Zahlen sicherlich nur müde lächeln können. Als letzten Kandidaten haben wir noch den Mercedes-Benz EQS, der in einer eigenen Kategorie vom Preis mitspielt.

 

Alle drei Elektroflitzer haben wir auf die virtuelle Strecke zwischen Berlin und München geschickt. Auf der Plattform „A Better Routeplanner“ kann die Fahrzeit und Ladestopps der jeweiligen Autos berechnet werden. In die Route fließen keine Staus oder Live-Verkehrsdaten mit ein.

Kandidat 1: 

VW ID3 Pro S

Fahrzeit: 4 h 49 min
Ladezeit: 38 min (2 charges)
Verbrauch: 121,5 kWh
Kosten: 27€

Ziel nach: 5 h 37 min erreicht

Kandidat 2: 

Tesla Model 3 Long Range

Fahrzeit: 4 h 45 min
Ladezeit: 30 min (3 charges)
Verbrauch: 132,5 kWh
Kosten: 24€

Ziel nach: 5 h 15 min erreicht

Kandidat 3: 

Mercedes-Benz EQS 580 4MATIC 

Fahrzeit: 4 h 27 min
Ladezeit: 22 min (1 charge)
Verbrauch: 150,9 kWh
Kosten: 21€

Ziel nach: 4 h 49 min erreicht

VW ID3
Von Berlin nach München

Tesla Model 3
Von Berlin nach München

Mercedes-Benz EQS
Von Berlin nach München 

Das Ergebnis

Wenn wir die Preisleistung außen vor lassen, ist der klare Sieger mit einer Fahrzeit + Ladestopp von 4 h 49 min. der EQS. Die beste Kombination aus Reichweite und Komfort bieten allerdings Tesla und VW.

Unsere Meinung

Alle drei Elektroautos werden Dich auf der Langstrecke gut von A nach B transportieren können. Ein EQS etwas schneller und bequemer, ein ID3 zurückhaltend & souverän, ein Model 3 zügig und bestimmt.

Wie sieht unsere Ladeinfrastruktur aus ?

Die Zahl der Ladestationen in Deutschland wächst stetig und viele Anbieter und Gesellschaften versuchen an diesem Markt teilzunehmen. 
Was bedeutet es für den Fahrer und wie breit sind die Möglichkeiten für das Aufladen gefächert?

Statistik

Anzahl von E-Fahrzeugen in allen Bundesländern (Sommer 2021)

Anzahl der Fahrzeuge pro Ladestation (Sommer 2021)

Lade-Fakten


Wie funktionieren die Ladesäulen und welche gibt es ?


Die gängigste Ladevariante wäre die AC-Ladesäule, welche durchschnittlich am häufigsten verwendet wird.

Hierbei wird das Fahrzeug mit einem Wechselstrom versorgt, welcher meist zwischen 10 und 22 kW liegt.

Höhere Ladeleistungen erreichen Säulen mit einem Gleichstrom (DC), welcher Ladeströme zwischen 50 und 450 kW zulässt.



Welche Anbieter und Preismodelle gibt es für das Aufladen ?


Neben der eigenen Ladestation in der heimischen Garage gibt es unzählige Anbieter in Deutschland, bei denen die Preise kaum unterschiedlicher sein könnten.

Ob auf Parkplätzen in der Stadt, vor Supermärkten oder in Parkhäusern,

die Zahl neuer Stationen wächst stetig und hier kommt der Haken.

Eine einheitliche Lösung wurde noch nicht gefunden, weswegen die Preismodelle variieren können und verschiedenste Stromanbieter einen Teil vom Markt haben wollen.

Je nach Anbieter werden die Preise in Cent pro Minute, Euro pro Stunde und dementsprechend Cent oder Euro pro kWh abgerechnet.

Dabei schwanken die Preise und die Lademöglichkeiten stark von Stadt zu Stadt.



Abonnements und Angebote :


Um Kunden zu gewinnen, bieten zahlreiche Anbieter exklusive Angebote in Form von Mitgliedschaften und Abonnements, welche entweder die zugehörige Ladesäule freischalten oder den Ladepreis vergünstigen. 

Diese können entweder Fahrzeug Exklusiv sein, wie bei den Tesla Modellen mit eigenen Säulen, oder in Form von Karten und Apps erworben werden.

Die Bezahlung verläuft dann ebenfalls mithilfe von Apps und Mitgliedskarten.

In ausgewählten Supermärkten und Parkhäusern gibt es mittlerweile auch gratis Stationen, welche während des Einkaufs verwendet werden können.

Tipps für eine lange Akkulebensdauer:

  • Hierbei bietet es sich an den Akku zu schonen und Ladevorgänge nur wenn nötig bis 100% zu tätigen.


  • Im besten Fall hält der Fahrer seinen Akku immer zwischen 20% und 80%, um eine verlängerte Lebensdauer zu garantieren.


  •  Auch ist es empfehlenswert, eine Station mit einem Wechselstrom (AC) zu nutzen , welche zwar länger braucht, aber umso schonender für den Akku ist.


  • Gib Acht auf einen ausgewogenen Fahrstil und reize den Motor bei schwierigen Wetterverhältnissen weniger aus, da starke Temperaturen auch einen Einfluss auf den Akku haben.

Fazit

E-Autos ermöglichen mittlerweile Reichweiten jenseits der 600 Kilometer.

Der Fahrspaß in einem E-Auto lässt sich nicht beschreiben, sondern nur «erfahren». Schon vom ersten Meter an steht das volle Drehmoment bereit. Selbst elektrische Kleinwagen beschleunigen mit Elektromotor so sportlich, dass sie hinter dem Lenkrad viel Freude bereiten.

Die Entwicklung schreitet voran, diese bezahlen aktuell vor allem die Pioniere der Elektromobilität. Am Ende können wir allerdings alle davon profitieren.

Wir werden unabhängig von riesigen Ölkonzernen und ihrer Preismacht. Mit unter andrem eigenen offshore Windanlagen kann Europa die nötige Energie selbst verwalten.

Aufgrund der riesigen Zahl an Ladesäulenbetreiber müssen E-Fahrer noch mit mehreren Apps und Mitgliedskarten zurechtkommen, solange noch keine einheitliche Lösung gefunden werden konnte.

Was dem Fahrer aber zu gute kommt, sind die günstigen Ladepreise, welche die teils hohen Anschaffungspreise ausgleichen werden.
Nur die Ladezeiten müssen die Fahrer gekonnt an ihren Tagesablauf anpassen, um problemlos mobil sein zu können.


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Thema: Emissionen und Umwelt